Ruhpolding

Wander-, Bike-Touren und sonstige Unternehmungen mit und ohne Kinder rund um Ruhpolding

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  • Overlay
      Zu den Wander- und Bike-Touren habe ich jetzt die passenden Overlays zur topographichen Kartensammlung Top50 beigefügt. Bitte diese als .ovl-Dateien speichern und dann in das Top50-Programm laden. Ich weiß, das ist nicht mehr zeitgemäßig, aber ich habe im Moment nicht die Muße, von ovl auf z.B. gpx umzustellen.

  • Land und Leute
      Die Leute sind ausgesprochen freundlich in diesem Landstrich. Das geht vom Vermieter über Nachbarn, Bäcker, Bedienungen, etc.
      Auch die Infrastruktur ist kinderfreundlich: Märchengarten, Kindermenüs in Restaurants, Kinderbetreuung im Haus des Gastes, etc.

  • Ankunft
    • Bei der Kurverwaltung gibt es eine hervorragende Karte. Vorderseite: Wandern (1:30000), Rückseite: Biken (1:65000).
    • Ebenfalls bei der Kurverwaltung gibt's Fahrscheine für den Dorfbus. Diese kosten eine Kleinigkeit zusätzlich. Vorsicht, der Bus fährt nur sehr selten. Wir haben ihn nie genutzt.
    • Ebenfalls bei der KV gibt es das Veranstaltungsprogramm.
    • Im Haus des Gastes gibt es das Kinderprogramm. Dort wird eine Kinderbetreuung angeboten sowie Aktivitäten für die Kinder wie "Mit dem Förster in den Wald", Kutschenfahrt, Bauernhofbesichtigung, Wanderungen, etc.

  • Essen gehen
    • Der "Neuwirt" in der Ortsmitte bezeichnet sich zwar selbst als "Wirtshaus" im Gegensatz zu "Restaurant", aber die Qualität ist hervorragend. Ich habe noch nie so gute Steinpilze mit Semmelknödeln gegessen. Und das bei "wirtshäuslichen" Preisen. 2001 waren's die Pfifferlinge.
    • Das Ristorante "Da Claudio" liegt ca. 500m von *der* Ampel in Richtung Reit im Winkel. Die Ware war gut bei etwas gehobenen Preisen. Die Spezialität scheint Pizzabrot zu sein, das reichlich mit knoblauch- und kräutergetränkten Tomaten belegt ist. Die Etikette war allerdings nicht preisgerecht. Der letzte bekam seinen Hauptgang erst als die anderen längst fertig waren.
    • Der "Forellenhof" in Eisenärzt hat eine eigene Forellenzucht und viele Variationen von Forellen auf der Speisekarte. Eine mittlere gebackene Forelle hat uns DM 20,- gekostet und war sehr gut. Die Lage des Hofs ist sehr beschaulich und dementsprechend ist auch die Aussicht von der Terrasse. Aber auch drinnen sitzt man sehr stilvoll. In einem Raum links vom Eingang fühlt man sich hundert Jahre zurückversetzt.
    • Bei der "Windbeutelgräfin" Richtung Brand sitzt man sehr schön, ebenfalls in historischen Räumen. Man muss auch nicht unbedingt Windbeutel essen ;-)
    • Ruhpoldinger Hof ist recht, wenn mal etwas gediegener essen möchte. Keine Schnellabfertigung wie beim Neuwirt. Ware ebenfalls gut. Sensation für Kinder, die eine Cola, Fanta o.ä. bestellen: ein Kunststoffglas mit Deckel und Halm zum Mitnehmen.

  • Märchen-Familienpark im Ortsteil Vorderbrand
      Auf den ersten Blick scheint der Eintritt für einen Märchenwald zwar etwas teuer. Aber es ist weit mehr als ein Märchenwald: Karussell, Abenteuerspielplatz und - last but not least - die Riesenrutschen. Allein die sind schon den Eintritt wert. Vorsicht, den Märchenwald nicht mit dem in Marquartstein verwechseln.

  • Wandern mit Kind: Mit dem Förster in den Wald
      Im Zweiwochenturnus wird von der Kurverwaltung ein Waldspaziergang mit dem Förster angeboten. Uns führte dieser vom Weitsee ein gutes Stück Richtung Rötelmoos. Sehr schöne Wandertour entlang eines romantischen Baches. Nach einer spielerischen Vorstellungsrunde (die etwas zu lang geriet) bekamen die Kinder verschiedene Aufgaben, die auf der Tour zu lösen waren. Am Endpunkt der Wanderung gab der Förster Einblicke in die Holzwirtschaft. Unter anderem wurde ein echter Baum gefällt, zersägt, vermessen, etc. Tipp: Immer nahe beim Förster gehen. Sonst bekommt man nicht viel mit.

  • Wandern mit Kind: Steinbergalm - Blickneralm
      Wir sind bis zur Steinbergalm gefahren. Von da sehr abwechslungsreich durch Wald und Wiesen bis zur Mittelstation zum Hochfelln. Die sah wenig einladend aus. Deshalb sind wir gleich weiter zur Blickneralm. Da geht's zwar stärker auffi aber wegen des Ausblicks auch für Kinder kein Problem. Auf der Blickneralm gibt es gute Verpflegung. Wer weiter will: ca. 400 Höhenmeter bis zum Hochfelln. Zurück auf demselben Weg.

  • Wandern mit Kind: Unternberg
      Wir sind mit dem Sessel hinaufgefahren und heruntergelaufen. Eine sehr schöne Tour, die unsere Tochter (6 Jahre) auch gefordert hat, da es teilweise recht steil abwärts geht. Am Ende gab es in der Rattneralm eine wohlverdiente Brotzeit.

  • Wandern mit Kind: Maria Eck - mehr ein Spaziergang
      Mit der Bahn nach Eisenärzt. Gleich gegenüber des Bahnhofs geht es im Wald den Berg hoch. Immer den Schildern nach zuerst etwas steiler im Wald hoch, dann über Wiesen bis zur Strasse. Ihr folgend bis zum Kloster+Klosterschänke. Hin ca. eine Stunde, zurück eine knappe halbe. Ist gut geeignet, um das Mittagessen etwas zu verlängern.

  • Wandern mit Kind: Röthelmoos-Alm
      Mit Auto oder Bus nach Urschlau. Von dort auf gesperrter Fahrstraße bis zum Ende (1/2 Stunde). Der leicht ansteigende Weg geht kurzweilig an der Urschlauer Ache entlang. Bis hierhin könnte man auch ohne MTB mit dem Fahrrad fahren. Fahrrad könnte man stehen lassen. Dann geht es auf befestigtem Waldweg steiler hinauf (nochmal 1/2 Stunde). Oben lädt die Dandl-Alm z.B. zu Speckbrot und Kaiserschmarrn ein. Viel mehr gibt es allerdings nicht.

  • Radtour mit Kind: Eisenärzt - Traunstein
      Da die Strecke zwischen Ruhpolding und Eisenärzt nicht kindgerecht ist, sind wir zunächst mit der Bahn nach Eisenärzt gefahren. Vom Bahnhof geht es auf der Strasse ins Dorf. Im Dorf links über eine Brücke und ab dann immer an der Traun entlang ohne wesentliche Steigungen. In Siegsdorf kann man dem Mammutmuseum einen Besuch abstatten. Der Radweg geht direkt am Mammutmuseum weiter (Schild) Richtung Schwimmbad. Von hier ebenfalls auf bequemem Weg nach Traunstein. Gesamtweg ca. 10 km. Von Traunstein zurück mit der Bahn.

  • Baden im Weitsee
      Zwischen Ruhpolding und Reit im Winkel gibt es mehrere Seen mit Bademöglichkeit. Die Parkplatzsituation an allen ist an schönen Tagen katastrophal. Zum Fahrradfahren ist es für kleinere Kinder zu weit. Wenn's irgendwie geht: mit dem Bus hinfahren. Wir war am Weitsee. Der geht recht flach rein. Allerdings kleinsteinig. Empfindliche Zeitgenossen sollten Badeschuhe mitnehmen. Das Wasser ist sehr klar und nur mäßig kalt (bei uns: ca. 20 Grad). Man wird beim Schwimmen von einem Geleitzug Forellen umrahmt.

  • Bike: Bojernhof
      Kurzer aber sehr knackiger Anstieg. Zum abendlichen Kurztraining für Greenhorms geeignet. Ich musste Serpentinen einbauen à Top50 Overlay

  • Bike: Ruhpolding - Eisenärzt
      Ein etwas längere Abendrunde von Ruhpolding aus. Nach Vordermiesbach geht es - auf kaum befahrener Strasse - doch etwas bergauf. Ab Vordermiesbach auf befestigtem Feldweg sehr schön nach Eisenärzt. Einen gescheiten Rückweg habe ich nicht entdeckt. Die Strasse kann ich nicht empfehlen. à Top50 Overlay

  • Bike: Ruhpolding - Wittelsbacher Höhe
      Von Ruhpolding zuerst nach Zell. Am Ortsausgang Richtung Inzell links ab dem Wegweiser "Untereben, Obereben" folgen. Die nächste links Richtung Infang geht aber auch. Auf Teerstraße moderat ansteigend bis zur zweiten Hofdurchfahrt. Dort rechts auf Feldweg leicht abwärts (kein Schild :-(  bis man wieder auf einen geschotterten Fahrweg kommt. Den kernig hinauf. Die Wittelsbacher Höhe selbst ist touristisch nicht sonderlich attraktiv. Eine Blockhütte mit Aussichtsbank, das war's. Vielleicht habe ich aber auch was verpasst. Danach geht's wieder obi Richtung Vordermiesenbach. Man kann bis Vordermiesenbach fahren oder vorher links Richtung "Bojernhof" abbiegen. So war ich nach ca. einer Stunde wieder daheim. Der Weg wird auf als leichte Wanderung im "Ruhpoldinger Allerlei" empfohlen. Zumindest mit Kindern kann ich diese Empfehlung nicht unterstützen.

  • Bike: Gründbergumrundung
      Über den Märchenpark nach Urschlau (bis hierher auch mit Bus). Ab da den Schildern "Rundweg Gründberg" und "Nr. 52" folgen. Das ging gut bis zum Abzweig "Haaralm". Da geht es laut meinem Bücherl geradeaus auf befestigtem Feldweg. Ich habe mich jedoch von dem Schild "Weg geht nicht weiter" verleiten lassen, den Fußweg "Nr. 52" rechts ab zu nehmen. Das bedeutete: ca. 300 Höhenmeter abwärts tragen. Ätzend! à Top50 Overlay

  • Bike: Steinbergalm - Maria Eck
      Dies ist eine Teil des Chiemgauer MTB-Marathon. Von Ruhpolding die Straße bis zur Steinberg-Alm hinaus. Teilwiese 20% Steigung. Dann weiter auf breitem Wanderweg Richtung Hochfelln Mittelstation. Abwechslungsreich über Weiden und durch Wald. Nicht weit von der Mittelstation an der einzigen kniffligen Kreuzung im Wald geht's rechts ab Richtung Bergen (Weg Nr. 8, keines des üblichen MTB-Marathon-Schilder). Ab da kann man sich wieder auf das gelbe Schild des Chiemgauer MTB-Marathon verlassen. Unter ständigigem, aber nicht sehr forderndem Auf und Ab nach Maria Eck. Von dort erst Straße Richtung Siegsdorf, dann rechts ab Richtung Eisenärzt und zurück Richtung R.

  • Bike: Schwarzachenalm - Kaitelalm
      Eine landschaftlich sehr schöne Tour für vor dem Frühstück oder nach dem Abendessen. Von Ruhpolding Reit im Winkl bis Laubau. Am besten auf dem Radweg. In Höhe Laubau auch breiter Schotterstraße Richtung Schwarzachenalm. Dieser Teil steigt nur leicht an und is auch für normale Radler geeignet. Von der Schwarzachenalm (unbewirtschaftet) geht's dann steiler hinauf zur Kaitelalm. Die ist bewirtschaftet. Ich bin von dort auf gleichem Weg wieder zurückgefahren (gesamt 1 1/4 h). Man kann die Runde aber auch ausdehnen und im großen Bogen zurück zur Schwarzachenalm fahren (à Top50 Overlay).

  • Bike: Staubbachfall - Heutal - Winkelmoos-Alm
      Von R. auf Radweg Richtung Reit bis Höhe Laubau. Dann Richtung Staubbachfall ins Fischbachtal. Bis zum Ende der Schotterstraße nur leicht ansteigend und damit auch für normale Fahrräder geeignet. Ab da nur noch für erfahrerene MTB-Fahrer befahrbar. Ich habe geschoben. Bis Heutal ist die Strecke in dieser Richtung eher als sehr schöne Wandertour geeignet (s.u.). Ab da wo man wieder gut fahren könnte, kommt ein Verbotsschild für Radler. Das soll einer verstehen. Von Heutal zur weiter Winkelmoos-Alm mäßig ansteigend. Von dort hinunter zum Seegatterl und auf dem Radweg zurück nach R. vorbei an den diversen Seen. Eigentlich ist die Strecke eher umgekehrt zu empfehlen, weil man dann den Hauptanstieg bequem mit dem Rad bewältigen kann und nicht schieben muss (zumindest ich). Der Anstieg vom Seegatterl aus ist noch bis in dem späten Morgen im Schatten. Außerdem sollte man am Staubbachfall nicht zu früh ankommen, wenn man schöne Bilder machen will. Sonst ist er auch der im Schatten.

  • Bike: Thoraualm
      Von Ruhpolding Richtung Brand (Märchenpark). Rechts ab Richtung "Glockenschmied". Von dort auf Fahrweg bis Thoraualm. An Details kann ich mich leider nicht mehr erinnern. War letztes Jahr.

  • Bike: Reiteralm
      Von Ruhpolding Richtung Inzell immer dem "Chiemgauer MTB-Marathon" Wegweiser folgen. Näheres siehe Karte. Ich habe genau den Weg auf der Karte genommen und das hat sich bewährt. Der Forstweg ist nicht sehr steil außer kurz vor der Reiteralm. Ist sinnvoll, die Strecke wirklich in dieser Richtung zu fahren, da die Wegweiser einseitig angebracht sind. Circa fünf Minuten nach der Reiteralm ist der Wegweiser etwas zweideutig. Hier geht's wirklich rechts den Berg hinunter. à Top50 Overlay, Variante

  • Bike: Röthelmoos, Eschlmoos
      Auch hier bin ich dem "Chiemgauer MTB-Marathon" Wegweiser gefolgt. Kurz nach der Röthelmoos-Alm bin ich dem Schild nach links ab auf den Weg Nr. 57. Das ist vermutlich eine unnötige Strapaze. Leichter geht's auf dem 55-er. Vorsicht, eine Bewirtschaftung gibt es auf der Eschlmoos anscheinend nicht. à Top50 Overlay,

  • Radeln: Nach Traunstein über Inzell, Siegsdorf
      Zunächst auf der Strasse nach Zell. Dann links ab Richtung Infang auf den "Chiemgau Radweg". Anfangs noch asphaltiert, dann nur noch geschottert; teilweise geht es richtig den Berg hoch. Bevor es nach Inzell runtergeht, links ab Richtung "Wald" auf den "Traun-Alz-Radweg" (außer wenn will in Inzell Sightseeing machen). Ab hier erst mal asphaltiert nach Hammer (an der wichtigsten T-Kreuzung steht kein Schild). Vor Siegsdorf auf die Schilder achten. Wenn nicht zufällig einer vor mir hergefahren wäre, hätte ich mich verfahren. Es kreuzt nämlich ziemlich unvermittelt die Strasse und geht danach auf einem schmalen Waldweg weiter. In Siegsdorf könnte man das Mammut-Museum besichtigen. Ich lasse das mal und versuche wieder auf den Traun-Alz-Weg zu kommen. In einem Ort, wo mehrere Radwege sich kreuzen und mehrere Richtungen möglich sind, wäre eine bessere Beschilderung denkbar :-). Die nette Verkäuferin in einem Blumengeschäft schickt mich also Richtung Freibad und da komme ich tatsächlich wieder auf die Fährte. Auf feingeschottertem Weg zwischen Bahn und Traun geht es flott nach Traunstein. Dort ist es so beschaulich, dass ich beschließe, auf einen geplanten Trip nach München zu verzichten. Nach anfänglichem Frust häufen sich die Eiscafes in Richtung Marktplatz. Zurück mit der Bahn.

  • Wandern: Rauschberg
      Mit dem Radl zum Parkplatz der Rauschbergbahn. Noch besser: Ein Stück weiter die Strasse nach Berchtesgaden und beim nächsten Parkplatz nach der Abzweigung zur Rauschbergbahn starten. Im Wald hoch bis zur Verzweigung "Leichter Weg"/"Schwerer Weg". Ich habe den schweren genommen. Der andere ist wahrscheinlich eine elende Hatscherei auf Forstwegen. Der "Schwere" ist ein wirklich interessantes Steiglein. Ein Stück weit quert es die Steilwand es Rauschberg. Technisch kein Problem, aber es ist halt ein Steig, auf dem es rechts fast senkrecht runter und links fast senkrecht hoch geht, dazwischen 50 cm Weg. Eigentlich wäre ein Berghelm angebracht. Nach der Kurve zur Südseite erscheint zwar die Sonne, sie wird aber immer wieder vom lichten Wald gemildert. Vorher war Schatten total - bei frühem Aufbruch, versteht sich (7:30 Uhr im August). Trotzdem hatte man immer wieder schöne Ausblicke auf Ruhpolding. Bald trifft man auf den Weg von Laubau und dann wird der Steig zur Autobahn. Bis zum Gipfel nichts Neues. Abwärts habe ich mir die Bahn geleistet. Das Verhältnis von Abfahrenden zu Auffahrenden war 20:2. Circa 20 Personen fasst die Kabine. Der zweite war der Chauffeur. Das war eine schöne Halbtagestour. à Top50 Overlay

  • Wandern: Sonntagshorn
      Eine Tour zwischen Fluchen und Staunen. Staunen über die landschaftliche Schönheit des Kraxenbachtales mit seinen Wasserfällen. Fluchen über den Anstieg im Schotterfeld des hinteren Kraxenbachtales zum Sonntagshorn.
      Von Ruhpolding bin ich mit dem Radl zur Schwarzachenalm gefahren (ca.35 Min). Dort stehen sicher schon einige Fahrräder außer man ist früh dran. Ideal ist es sicher, im mittleren Kraxenbachtal auf- und das hintere abzusteigen. Diese Tour ist hier beschrieben. Ich wollte die Kletterei des mittleren K. vermeiden und bin das hintere aufgestiegen. Das Schotterfeld zwischen Höhenmeter 1450 und 1850 war seit langem das Ätzendste, was ich gegangen bin. Nur für Masochisten zu empfehlen. Auch vorher, kurz vor dem letzten Wasserfall gibt es eine heikle Stelle. Aber der Abstieg entschädigt. Man muss sich aber darauf einlassen, im Schotter "abzufahren". Sonst läßt man die Tour am besten ganz oder geht sie aus dem Heutal an. Das letzte Stück zwischen dem Ende des Schotterfeldes und dem Gipfel geht steil bergan und ist mit ein paar Schrofenklettereien, teilweise am Grat, durchsetzt.
      Eine Alternative wäre vielleicht, über das Heutal auf- und das Kraxenbachtal abzusteigen. Das kostet aber bestimmt zusätzliche zwei Stunden.
      Verglichen mit dem Rauschberg ist das Sonntagshorn eine durchaus ernste Bergfahrt. Sowohl von der Länge (rauf und runter ca. 7+ Stunden) als auch von der Schwierigkeit.

  • Wandern: Staubbachfall - Heutal
      Sehr romantische Tour von der Laubau ins Fischbachtal, hinauf zum Staubbachfall und weiter nach Heutal. Dort kann man einkehren. Das Problem an dieser Strecke ist der lang(weilige) Anmarsch bis zum Anstieg zum Staubbachfall. Den kann man z.B. mit dem Fahrrad (ein normales genügt) verkürzen. Es gibt aber auch eine Pferdekutschenfahrt der Kurverwaltung bis zum Endpunkt der Schotterstraße. Wahrscheinlich reicht die Pause aber in diesem Fall nur, um bis zum Staubbachfall aufzusteigen (ca. 20 Min.). Bis Heutal und zurück schafft man es nicht. Da müßte man schon auf die Rückfahrt mit der Kutsche verzichten.

  • Quellen
    • Wander-/Radkarte des Verkehrsvereins Ruhpolding
    • Kompass Wanderkarte Nr. 14: Bercht. Land, Chiemgauer Alpen
    • Köberl/Stumtner: Radwandern Mountainbiken, 50 Touren
    • Kompass Wanderkarte Nr. 10: Chiemsee, Simssee
    • Top50, amtliche topogr. Karten auf CD
    • Rother Wanderführer: Chiemgau